Der Beruf des Heilpraktiker heute siehe auch unter: www.heilpraktiker-beruf.de
Heilpraktiker befassen sich mit der Erkennung (Diagnostik) und Heilung (Therapie) von Krankheiten.
Für Heilpraktiker sind Krankheiten vor allem Störungen des seelischen und körperlichen Gesamtsystems. Die Heilung wird durch die Stärkung der natürlichen Abwehrkräfte erreicht werden.
Dabei wenden sie Therapieverfahren an, die grundsätzlich aus der Natur- und Volksheilkunde übernommen sind, zum Beispiel Akupunktur (chinesische Heilmethode durch Einsetzen von Metallnadeln), Chiropraktik, die Iris-Diagnose (Feststellen von Krankheiten auf Grund von Veränderungen der Farb- und Strukturmuster der Regenbogenhaut des Auges) und Homöopathie (Heilbehandlung mit hoch verdünnten Arzneimitteln).
In der Regel arbeiten Heilpraktiker/innen in selbstständiger Tätigkeit im Gesundheitswesen in eigenen Praxisräumen, bei Hausbesuchen gegebenenfalls auch in Räumlichkeiten von Patienten. Nach statistischen Schätzungen konsultieren ca. 10% der Bevölkerung regelmässig einen Heilpraktiker. In Deutschland stehen derzeit ca. 180.000 Ärzte etwa 14.500 Heilpraktiker gegenüber. Das Berufsbild "Heilpraktiker" gilt somit nicht als "überlaufen".
Bei dem Ausbildungsgang Heilpraktiker/in handelt es sich um eine nicht geregelte schulische Ausbildung an privaten Bildungseinrichtungen. Die Ausbildung bereitet auf die so genannte amtsärztliche Überprüfung vor, der man sich unterziehen muss, um den Beruf ausüben zu dürfen. Die Prüfung findet bei dem zuständigen Gesundheitsamt statt.
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